BDO Online Logo
  • Home
  • Ratgeber
  • Bundesweit
  • Unternehmen
  • Immobilien
Keine Treffer
Alle Ergebnisse anzeigen
Kontakt
BDO Online Logo
  • Home
  • Ratgeber
  • Bundesweit
  • Unternehmen
  • Immobilien
Keine Treffer
Alle Ergebnisse anzeigen
BDO Online Logo
Keine Treffer
Alle Ergebnisse anzeigen
Refurbished Technik: So sparen Immoprofis 2026

Refurbished Technik: So sparen Immoprofis 2026

Refurbished Technik: So sparen Immoprofis 2026

in Ratgeber
Lesedauer: 4 min.

Ein Maklerbüro mit fünf Mitarbeitern, zwei Außendienstlern und einem wachsenden Portfolio an Verwaltungsobjekten: Der jährliche Technikbedarf liegt schnell bei 8.000 bis 15.000 Euro, wenn man konsequent auf Neugeräte setzt. Aktuelle MacBooks, leistungsstarke Windows-Notebooks, Tablets für Besichtigungen, Docking-Stations, externe Monitore. Die Liste ist lang. Gleichzeitig steigt der Druck, Kosten im Griff zu behalten, während Softwarelizenzen, CRM-Abos und Energiekosten ebenfalls klettern.

Immer mehr Immobilienunternehmen reagieren darauf mit einem Ansatz, der im IT-Sektor schon lange bekannt ist, in der Branche aber noch zögerlich ankommt: generalüberholte Hardware statt Neuware.

Was „Refurbished“ tatsächlich bedeutet

Der Begriff wird im Handel uneinheitlich verwendet, weshalb Klarheit entscheidend ist. Echte Refurbished-Geräte durchlaufen eine professionelle Aufbereitung: Defekte Komponenten werden getauscht, Akkus erneuert, Oberflächen gereinigt und das Betriebssystem neu aufgespielt. Anschließend folgt eine Funktionsprüfung nach definierten Standards. Das unterscheidet sich fundamental von gebrauchten Geräten, die ungeprüft weiterverkauft werden.

Wer sich mit den Nachhaltigkeitsaspekten elektronischer Geräte beschäftigt, findet beim Umweltbundesamt umfangreiche Hintergrundinformationen zur Ressourcenbilanz von Elektronikprodukten und zur Bedeutung verlängerter Gerätelebenszyklen für die CO₂-Bilanz. Die Zahlen dort zeigen: Die Herstellung eines neuen Notebooks verursacht je nach Modell zwischen 200 und 500 Kilogramm CO₂-Äquivalente. Wer ein Gerät drei weitere Jahre nutzt statt es zu ersetzen, spart einen erheblichen Teil davon ein.

Warum Apple-Hardware für Immobilienbüros besonders attraktiv ist

MacBooks haben im Immobiliensegment eine loyale Nutzerbasis. Die Kombination aus langer Software-Unterstützung, stabilen Wiederverkaufswerten und zuverlässiger Alltagsperformance macht sie zum Standardgerät vieler Makler und Verwalter. Ein MacBook Pro aus dem Jahr 2021 läuft unter macOS Sequoia problemlos und unterstützt alle gängigen Branchenanwendungen wie FlowFact, Onoffice oder Propstack.

Der preisliche Vorteil bei generalüberholter Apple-Hardware ist beträchtlich. Ein aktuelles MacBook Air M2 kostet neu rund 1.300 Euro. Ein vergleichbares Vorjahresmodell in geprüftem Zustand ist oft für 750 bis 900 Euro zu haben. Wer für ein kleines Team von vier Mitarbeitern ausstattet, spart allein dadurch 1.600 bis 2.200 Euro. Wer zum Beispiel ein gebrauchtes MacBook bei GIE kaufen möchte, findet dort nach Zustand und Modell sortierte Geräte mit Gewährleistung. Gerade für Außendienstmitarbeiter, die ein robustes und alltagstaugliches Gerät brauchen, aber nicht das aktuellste Modell benötigen, ist das eine sachliche Alternative.

Ähnliche Artikel

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

9. Oktober 2026
Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

8. Oktober 2026

Worauf Immobilienprofis beim Kauf achten sollten

Nicht jeder Anbieter generalüberholter Hardware arbeitet nach denselben Standards. Wer Fehlkäufe vermeiden will, sollte folgende Punkte prüfen:

  • Akkukapazität: Bei MacBooks gilt ein Akkustand unter 80 Prozent der Originalkapazität als Ausschlusskriterium. Seriöse Anbieter geben diesen Wert an.
  • Gewährleistung: Mindestens 12 Monate sollten selbstverständlich sein. Bei privaten Käufen entfällt diese Absicherung.
  • Zustandsklassen: Die Bezeichnungen variieren, aber Grade wie „A“ oder „A+“ stehen typischerweise für kaum sichtbare Gebrauchsspuren. „B“ bedeutet deutlichere Abnutzung, aber volle Funktion.
  • Betriebssystem-Status: Das Gerät sollte mit einem frisch installierten Betriebssystem und ohne Fremddaten ausgeliefert werden.
  • Seriennummer und Activation Lock: Bei Apple-Geräten zwingend prüfen, ob der Activation Lock des Vorbesitzers entfernt wurde.

Steuerliche und buchhalterische Aspekte

Für Immobilienunternehmen, die als GmbH oder Einzelunternehmen geführt werden, gilt: Refurbished-Geräte sind steuerlich identisch mit Neugeräten zu behandeln. Die Abschreibungsregelungen nach § 7 EStG unterscheiden nicht zwischen neuen und gebrauchten Wirtschaftsgütern. Entscheidend ist der Kaufpreis und die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die das Bundesfinanzministerium für Laptops mit drei Jahren ansetzt.

Praktisch heißt das: Ein Refurbished-MacBook für 850 Euro wird über drei Jahre mit rund 283 Euro jährlich abgeschrieben, ein Neugerät für 1.300 Euro entsprechend mit 433 Euro. Der steuerliche Vorteil des günstigeren Kaufpreises schlägt sich direkt in der Liquidität nieder, auch wenn der prozentuale Abzug gleich bleibt.

Gerätevergleich: Neu vs. Refurbished für typische Büroausstattung

Gerät Neu (UVP ca.) Refurbished (ca.) Ersparnis
MacBook Air M2 1.299 Euro 749 bis 899 Euro ca. 400 bis 550 Euro
MacBook Pro 14″ M3 1.999 Euro 1.299 bis 1.499 Euro ca. 500 bis 700 Euro
iPad Pro 12,9″ 1.199 Euro 649 bis 799 Euro ca. 400 bis 550 Euro

Praxisbeispiel: Büroausstattung für ein kleines Maklerbüro

Ein Maklerbüro mit drei Innendienstmitarbeitern und zwei Außendienstlern plant eine vollständige Geräteausstattung. Neuware für fünf MacBook Air M2 käme auf rund 6.495 Euro. Mit generalüberholten Geräten der Klasse A des Vorjahresmodells liegt der Gesamtpreis bei etwa 3.750 bis 4.500 Euro. Differenz: bis zu 2.700 Euro, die direkt in CRM-Lizenzen, einen besseren Router oder die nächste Fortbildung fließen können.

Kritisch ist dabei die Planung des Austauschs. Wer heute mit Refurbished-Geräten aus 2021 oder 2022 startet, muss in zwei bis drei Jahren wieder investieren. Ein rollierendes Budget, das jährlich einen Teil des Gerätebestands ersetzt statt alle fünf Jahre alles auf einmal, verteilt die Kosten und reduziert das Risiko von Totalausfällen im Alltagsbetrieb.

Fazit: Kein Kompromiss, sondern ein bewusster Zug

Wer Refurbished-Hardware für einen Sparklick der zweiten Klasse hält, unterschätzt den Markt. Die Qualität geprüfter Geräte aus seriösen Quellen ist im Alltag von Neuware kaum zu unterscheiden, solange die Auswahl nach klaren Kriterien erfolgt. Für Immobilienprofis, die 2026 ihr Technikbudget unter Druck setzen wollen, ist der Griff zu generalüberholten Geräten kein Rückschritt, sondern ein pragmatischer Schritt mit messbaren Ergebnissen.

Vorheriger Artikel

Vom Rohbau bis zur Sanierung: Ein Baupartner hilft

Nächster Artikel

Malerarbeiten: Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Ähnliche Beiträge

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

von Sebastian
9. Oktober 2026
0

Aussperrung, Einbruchschaden, defektes Schloss: Wer in Wien einen Schlüsseldienst ruft, zahlt schnell zu viel. Worauf Mieter achten sollten.

Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

von Sebastian
8. Oktober 2026
0

Strausberg liegt nur 35 Kilometer von Berlin-Mitte entfernt und zieht immer mehr Stadtflüchtige an. Wer den Wechsel plant, sollte ein...

Küche im Mietrecht 2026: Rechte und Pflichten

Küche im Mietrecht 2026: Rechte und Pflichten

von Sebastian
7. Oktober 2026
0

Darf der Vermieter eine Küche einfach entfernen? Und wer zahlt, wenn der Mieter selbst umbaut? Die wichtigsten Regeln für 2026...

Kaminofen kaufen 2026: Restposten richtig bewerten

Kaminofen kaufen 2026: Restposten richtig bewerten

von Sebastian
7. Oktober 2026
0

Wer 2026 einen Kaminofen kauft, findet bei Restposten und Sonderangeboten echte Schnäppchen – aber auch versteckte Risiken. Was Käufer konkret...

Weitere laden
Nächster Artikel
Malerarbeiten: Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Malerarbeiten: Diese Faktoren beeinflussen den Preis

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

9. Oktober 2026
BFSG 2026: Website-Compliance Schritt für Schritt

BFSG 2026: Website-Compliance Schritt für Schritt

9. Oktober 2026
Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

8. Oktober 2026

Kategorien

  • Allgemein
  • Bundesweit
  • Immobilien
  • Ratgeber
  • Unternehmen
Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen
Ratgeber

Schlüsseldienst Wien: Was Mieter 2026 wissen müssen

9. Oktober 2026
BFSG 2026: Website-Compliance Schritt für Schritt
Unternehmen

BFSG 2026: Website-Compliance Schritt für Schritt

9. Oktober 2026
Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen
Ratgeber

Umzug nach Strausberg: Was Neu-Berliner wissen müssen

8. Oktober 2026
Küche im Mietrecht 2026: Rechte und Pflichten
Ratgeber

Küche im Mietrecht 2026: Rechte und Pflichten

7. Oktober 2026
Kaminofen kaufen 2026: Restposten richtig bewerten
Ratgeber

Kaminofen kaufen 2026: Restposten richtig bewerten

7. Oktober 2026
Gebrauchte Wohnwagen kaufen: Was wirklich zählt
Ratgeber

Gebrauchte Wohnwagen kaufen: Was wirklich zählt

7. Oktober 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Richtlinie (EU)

© 2025 All Rights Reserved

Keine Treffer
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Ratgeber
  • Bundesweit
  • Unternehmen
  • Immobilien

© 2025 All Rights Reserved